3. Hotelplanungstag  

Veröffentlicht in Hotelstyle 4/17

Presseartikel

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PRESSEINFORMATION

1. Deutscher Hotelplanungstag
Praxisnaher Wissenstransfer im KEUCO Design- und Technikforum

Wie sehen die neuesten Entwicklungen und Trends im Hotelbau und in der Hotelmodernisierung aus? Dieser Fragestellung haben sich Fachleute angenommen und zum 1. Deutschen Hotelplanungstag ins KEUCO Design- und Technikforum geladen, an der rund 70 Hoteliers, Bauherren, Architekten und Planer teilnahmen. Der 1. Deutsche Hotelplanungstag wurde von Andreas Lohmann, Leitung Objektmanagement KEUCO und Manfred Ronstedt, Geschäftsführer RONSTEDT hotel concepts und Autor des Fachbuches „Hotelplanung – Handbuch und Planungshilfe“ veranstaltet und moderiert.

Schwerpunkt des 1. Deutschen Hotelplanungstages war das Hotelbad. Als wesentliches Kriterium des Hotelgastes bei der Hotelauswahl und für die spätere Beurteilung kommt dem Hotelbad eine besondere Bedeutung zu. Neben Funktionalität, Pflegeleichtigkeit und Preis rücken Ästhetik und Design zunehmend in den Fokus. Gleichzeitig trägt das Hotelbad einen hohen Anteil an den Baukosten. Anspruch und Anforderungen an die Hotelbäder der Zukunft steigen. Das Design und Technikforum des Sanitärherstellers KEUCO in Hemer bot als Veranstaltungsort hervorragende Voraussetzungen für einen praxisnahen Wissenstransfer. Experten aus den verschiedensten Bereichen beleuchteten in ihren Vorträgen Themen, die wesentlich zum Gelingen einer guten Hotelplanung beitragen.

KEUCO Geschäftsführer Hartmut Dalheimer erläuterte bei der Begrüßung den Hintergrund der Veranstaltung: „Als Partner der gehobenen Hotellerie statten wir seit vielen Jahren Hotelbäder aus, vorrangig mit unseren Armaturen und Accessoires sowie unseren Kosmetikspiegeln. Es ist uns daher ein Anliegen, im Dialog mit Hoteliers, Bauherren, Architekten und Planern Entwicklungen und Trends aufzuspüren und fundierte Kenntnisse zu wichtigen Planungsbereichen zu vermitteln, um damit der Hotelbranche zukunftsweisende Impulse zu geben.

Über aktuelle Trends und Standards in der Badausstattung von Hotels berichtete Manfred Ronstedt in seinem Vortag. Deutlich wurde, dass helle und puristische Hotelbäder mit natürlichen Materialien oder Elementen sowie Glas zur Gestaltung als Mainstream betrachtet werden können. Endrik Morlook von der Wyndham Hotel Group hielt einen spannenden Impuls-Vortrag, in dem er die internationalen Erfahrungen der Hotelgruppe mit 7.540 Hotels, 650.200 Zimmern und über 6.000 Angestellten einfließen ließ. Er wies vor allem darauf hin, dass bei der Planung von Hotelbädern kulturelle Vorzüge und Besonderheiten unbedingt zu beachten seien. Als Beispiel führte er Saudi-Arabien an, wo in vier und fünf Sterne Hotels die Wanne im Bad zu 100 Prozent ein „Muss“ ist. Entsprechend bevorzugen Gäste aus dem mittleren Osten ein Bad mit Wanne sowie ein geschlossenes Bad. Hier können Schiebetüren für mehr Bewegungsfreiheit dienen.

Dr. Gerloff, Geschäftsführer der Gerloff & Söhne GmbH & Co. KG zeigte in seinem Vortrag „Das Spar-Bad und das SPA-Bad“ die Voraussetzungen für serielle Mini-SPAs in Gästebädern auf: intuitiv bedienbar (An- / Aus-Taste), bezahlbar, installierbar und revisionierbar. Deutlich wurden die Highlights im Hotelbad aus Sicht der Gäste: eine große Walk-in-Erlebnisdusche mit großer Rainshower, Lichtszenarien, Musik, Dampf und einer höhenverstellbaren Handbrause. Hoteliers, die hier innovative Angebote und Ambiente schaffen, haben beste Chancen für eine erfolgreiche Zukunft. Wie sich Hoteliers mit Innovationen im Hotelbad neue Zielgruppen erschließen können, wusste Martin Doerr, Vertriebsleiter von Geberit AquaClean in seinem Vortrag zum Dusch-WC zu berichten. Besonders Hotelgäste aus mittel- und fernöstlichen Kulturkreisen legen Wert auf die Reinigung mit Wasser an der Toilette.

Von Klaus Bieckmann, Mitarbeiter des DIAL Deutsches Institut für angewandte Lichttechnik, erfuhren die Teilnehmer in seinem Vortrag „Licht im Hotelbad“ und bei der anschließenden Besichtigung des KEUCO Technikforums incl. Lichtlabor welche Aspekte bei der Lichtplanung im Hotelbad zu beachten sind. 
Dabei steht das richtige Verhältnis zwischen diffusem und gerichtetem Licht an erster Stelle. Mit Spots, dreh- oder schwenkbaren LED oder Niedervolthalogenleuchten lassen sich in den verschiedenen Bereiches des Bades Akzente setzen und eine angenehme Atmosphäre erzeugen.

Bei der weiteren Besichtigung des KEUCO Design und Technikforums zeigten sich die Teilnehmer beeindruckt von dem praxisorientierten Workshop-Bereich. Auf über 400 Quadratmetern ist jedem Kompetenzbereich von KEUCO ein eigener Raum gewidmet: Accessoires und Care-Produkte, Armaturen, Kosmetikspiegel, Spiegelschränke und Lichtspiegel, Badmöbel und Waschtische. Hier erfuhren die Teilnehmer praxisnah wichtige Details für die Hotelbadplanung und Ausstattung.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion „Das offene Hotelbad – Pro und Kontra“ kristallisierte sich ein deutlicher Trend zum teiloffenen Bad heraus, das vom Zimmer trennbar ist. Durch Glasscheiben oder Glastüren zwischen Zimmer und Bad wird der Raum optisch vergrößert und Tageslicht kann ins Hotelbad fallen; mittels Jalousien, Vorhängen, Schiebetüren oder elektronischen Bildern kann jedoch eine optische Trennung von Hotelzimmer und Bad erzeugt werden oder zumindest eine Semitransparenz.

Als abschließendes Highlight führte Claudio Carbone, Geschäftsführer Carbone GmbH Interior Design, beeindruckend vor, wie das Hotelbad zum Wohnraum wird. Die 14 Innenarchitekten des Schweizer Unternehmens statten zu 80 Prozent Hotels aus und zu 20 Prozent Luxuswohnungen vom höchsten Grad, wie z.B. für George Clooney oder Henry Maske. Carbone demonstrierte an Beispielen aus der erstklassigen 5-Sterne Hotellerie, wie mit Licht, Farbe und Materialien Atmosphäre erzeugt wird.

KEUCO GmbH & Co. KG · Postfach 1365 · D - 58653 Hemer

Sitz der KG: Hemer Sitz der GmbH: Hemer Geschäftsführer: AG Iserlohn Nr. A 831 AG Iserlohn Nr. B 303 Hartmut Dalheimer
Engelbert Himrich